üdülő
Schrotthof
Zwiebeln
Zuckerfabrik
Nachbarn
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Antal
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Mutter
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üdülő
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üdülő
Miklós
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üdülő
Insel
Roman
Die Autorin bedankt sich bei der Robert Bosch Stiftung für die großzügige Förderung im Rahmen des Grenzgänger-Programms.
friktion 14
Erste Auflage 2009
© 2009 MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH
Göhrener Straße 7, 10437 Berlin, info@matthes-seitz-berlin.de
Alle Rechte vorbehalten.
Umschlaggestaltung und Illustration: Falk Nordmann
eISBN: 978-3-88221-904-3
www.matthes-seitz-berlin.de
An das Hitzejahr erinnern sich alle. Das Jahr, als der Fluss zu tief stand, um auch nur an den Uferbüschen zu lecken, als die Erde schon im April vor Hitze platzte und sprang, eine Scherbenerde, über die der Wind die grauen Schlangenhäute wehte, sogar Fußstapfen vom vergangenen Jahr hatten sich in der Erde bewahrt und bildeten jetzt Risse und Klüfte, die Zehenmulden spalteten sich von der Rille der Fußkante, die sie mit der Fersengrube verband, und kein Regen kam, um über diese Klüfte hinwegzuwaschen.
Man freute sich über das Ausbleiben der Flut, schon im April kamen die Kozakjungs, um das Gras vor und hinter ihrer Laube zu mähen, mit Autos und Motorrädern kamen sie wie jedes Jahr, einen Kasten Bier nach dem anderen luden sie aus, stellten ihre Radios auf, sie lachten, grölten fast schon am frühen Morgen, schlugen einander auf die Schultern, froh wie jeder, nicht mit dem zähen Ausräumen von Flussschlamm nach dem Hochwasser beginnen zu müssen. In diesem Winter war alles trocken geblieben, die Kozakjungs stellten die Radios laut und brachten ihr Häuschen in Ordnung, innen und außen, und wenn ihnen ein Lied gefiel, sangen sie mit. Sie sangen laut und gerne, im üdülő nannte man sie auch den Männerchor, weil sie alles übertönten. Die Kozakjungs waren eine große Familie, Väter und Söhne und Schwäger, zum Aufräumen ließen sie Frauen und Kinder daheim und waren Männer in der Wildnis des Frühlings am Fluss. Sie schufteten den ganzen Tag rings um ihr Häuschen auf Hochwasserstelzen, die Bäume rauschten noch laublos über ihren Köpfen, Unkraut wurde ausgerissen, Altgras geschnitten und gesenst, die schiefe Kinderschaukel gerichtet, die Betten ausgeklopft und die Stube ausgefegt, auf dass zum Sommer ihre weichen, breiten, weißen Frauen und ihre weinerlichen Kinder Einzug halten konnten, Die ganze Sippe, wie sie zu sagten pflegten, Das ist unser Sippenreich, erklärten sie mit ausholender Gebärde und Blick auf ihr Stelzenhaus und den sumpfigen Schattengarten dahinter. Im Frühling des Hitzejahrs stank es nicht so wie in den sonstigen Jahren, denn der Flussschlamm mitsamt seinem kriechenden Ungeziefer saß nicht in den Ritzen und Ecken, der Fluss hatte keine Toten oder Totenteile im Gestrüpp gelassen, gespreizte Grauslichkeiten, die der Mensch im Leben nicht vergisst. Der Wind wehte durch die engen Schlafkammern und die geputzte Stube, nur Staub war da, Fliegenleichen, vertrocknete Motten und Schmetterlinge mit einem lila Auge auf jedem Flügel und toten Körpern wie kleingeschrumpfte Ungeheuer.
Als die Kozakjungs aufgeräumt hatten, öffnete Lacibácsi seine Kneipe im üdülő, nur zur Probe, aber die Motorradfahrer, Kozakfreunde unter ihnen, fanden sich ein, wie auf ein fernes Signal, und ein paar Mädchen, und so wurde der üdülő für den Sommer eingefeiert, wie sie es nannten, Das ist ja schon ein Ritual, sagte Lacibácsi, denn das war jedes Jahr so, auch nach dem schlimmsten Hochwasser. Die Kozaks sangen, die Motorradfahrer ließen die Maschinen aufbrausen, die Mädchen grinsten über ihrer Gänsehaut und gingen mit den Kozaks heim, um das aufgeräumte Stelzenhäuschen anzusehen, und am nächsten Morgen standen sie müde und breitbeinig unwohl an der Theke der fast wieder geschlossenen Kneipe, tranken Kaffee, untersuchten ihre gebrochenen und gerissenen Fingernägel. Der ganze Männerchor, sagten sie zu Lacibácsi an der Theke, Stell dir das mal vor, der ganze Männerchor, und sie kicherten heiser wie der kehlkopfkranke Lacibácsi. Einmal nannte jemand die Kozakjungs nicht Männerchor sondern Donkosaken, das war ein Scherz, endete jedoch mit der gröbsten Abreibung in der friedlichen Geschichte des üdülő, der ein Zufluchtsort der Ruhe war – ungeachtet des Schlachtengetümmels vergangener Zeiten, das hier über jeden Flecken Land zwischen den Flüssen, Bächen und Rinnsalen gewogt hatte – hier, wo praktisch jeder Quadratzentimeter durchblutet ist, sagte Lacibácsi gern. Die Kozakjungs hielten auf die Reinheit ihrer Herkunft, Reiner Ungar, sagten sie gern von sich selbst, voneinander, anerkennend und stolz, Reinerungarreinerungar, das klang harmlos, die Kozaks hatten keine Feinde, gegen die sie ihre Reinheit zu verteidigen hatten, nicht einmal die Donkosaken.
Später, wenn der Sommer da ist, kommen die Kozakjungs mit ihren Frauen, und die Mädchen haben nichts mehr zu melden, die Frauen sind dick und weiß, mit Fleisch fängt man einen Kozak, heißt es im Männerchor nicht zu Unrecht, und der Sommer verläuft unter Singen und kreischendem Lachen, in dem das Weinen der blassen zankenden Kinder untergeht. Die Kozakjungs kommen und gehen, immer ist eine Riege da, um die Frauen und Kinder zu hüten und vor Unbill zu bewahren, während die anderen jenseits des üdülő den Kozakwohlstand mehren, das schlingernde Schiff der Geschäfte Hab und Gut entgegensteuern.
Die meisten Frauen im üdülő heißen Zsuzsa oder Marika. Sie stehen im Bikini auf den Sandwegen zwischen den Lauben, der Wind streicht ihnen über die Stirn, sie blinzeln in die Sonne, rufen einander mit heiseren Stimmen, Der Attila hat eine Neue, rufen sie sich zu, Die ganze Nacht brennt da Licht, die Rosen müssen auch noch geschnitten werden, keine Rose ohne Dorn, Marika, mein Leben, Zsuzsika, meine Süße, so sagt man hier zueinander, mein Leben, meine Süße, borg mir etwas Paprika zum Huhn, mein Leben, Zucker für die Süßspeis, ihre Schenkel reiben aneinander, wenn sie auf hochhackigen Glitzerschlappen durch den graugelben Sand stolzieren und ihr Fleisch von Gartentor zu Gartentor tragen, der Wind weht Staub, immer Staub zwischen ihren Füßen hin und macht die Zehen und Fußsohlen graugelb, wenn der Sommer vorbei ist, haben die Riemen der Glitzerschlappen einen hellen zarten Streifen auf dem graugelben Sommerfuß behütet.
Die Männer haben ihre Männernamen, Feri und Tibi, Attila und Zoli, sie liegen im Schatten und starren mit halbgeschlossenen Augen durch die Lücken im Spalier, hängen Träumen nach, fürchten sich vor dem Rascheln im Unter- und Hintergehölz, sie gleiten von Traum zu Traum, von einer Untätigkeit zur anderen, raffen sich schließlich aus ihren Liegen auf, um zu wissen, ob sie noch stärker sind als der Schlaf.
Am Nachmittag harken sie die Pfade in ihren Gärten, ihre kleinen Träume von der großen Ordnung fahren sie im Kofferraum des Autos hier hinaus in den üdülő und arbeiten daran, an den Stelzenhäuschen und Lauben mit Rosenspalieren, Weinranken und Tomatenstauden, in den Sommerauen am Fluss. Schwarze Schlangen ruhen unbehelligt auf den Schwellen der kleinen Häuser, während die Bewohner im Freien fernsehen, dösen, träumen, die Schlangen sind die kleine stille Botschaft der Wildnis an den üdülő, ein Schwemmlandgruß, der auch im trockenen schwemmlosen Hitzejahr gilt.
Gelächterwolken, Streitfetzen, Schweigen treiben wolkenweise durch den Abend, ein fremdes Schweigen bleibt im Mückengitter von zwei Lachern hängen und schämt sich, ein Kreischen, Keuchen, Atemhasten lässt sich erschöpft auf dem Weinspalier nieder, in dem es von bitteren Wortschnitzen wimmelt, die nicht wissen wohin. Und alles ruht in der großen Beuge der Autobrücke über den Fluss, im Spuckfeld der Lastwagenfahrer, die doch nur träumen können vom süßen Leben im üdülő.
Lacibácsi hütete den Schrotthof, dort, wo die Straßen sich kreuzen. Er stand am Schrotttor und wartete auf die großen Kranwagen, die seinen Schrott holen sollten. Blaue Wagen mit braunroten Hungergreifern, die ächzend die Ansammlung alter Kinderwagen, Fahrräder, Pflugscharen und Karosserien aus seinem Hof hieven würden. Lacibácsis Frau hockte vor dem Haus und rauchte. Sie spielte mit kleinen Katzen. Sie lachte. Wie heißt deine Frau?, hatte einmal die Neue Frau gefragt, die zwei Häuser weiter wohnte. Die Neue Frau war irgendwann angekommen, eine Fremde aus einem anderen Land, ganz unvermutet hatte es sie hierher verschlagen, in diese gottverlassene Vorstadt am Ebenenrand, und ausgerechnet dort hatte sie sich niedergelassen, nur durch den schmalen Polizistengarten vom Schrotthof getrennt, und immerzu schaute sie in der Gegend herum, stundenlang saß sie auf der Treppe zum Dachboden und starrte werweißwohin, womöglich auch in seinen Hof. Lahtsibahtschi sagte sie zu ihm, sie konnte nichts dafür, denn sie war nicht von hier, sprach eine fremde Sprache, die ihnen hier wiederum nichts bedeutete. Éva heißt meine Frau, sagte Lacibácsi, und die Neue Frau sagte: Schade, sie sieht aus, als hieße sie Ruth. Lacibácsi argwöhnte Spott, mied den Blick der Neuen Frau fortan, aber die Ruthfrau winkte ihr immer von weitem, aus der Hocke.
Es war noch nicht richtig Sommer und schon so heiß, Lacibácsi kratzte sich die kranke Kehle, die ihm die Stimme ausgesaugt hatte, und schaute beide Straßen hinauf und hinunter, die Kätzchen spielten im grauen Staub, Lacibácsi dachte an seine Kneipe im üdülő, das Bäumerauschen, das Silberbanddesflusses in sanfter Biegung, das Auwaldgrün der Inselimstrom, den Männerchor, Grillabende, Motorradfahrer, die Schenkel und Glitzersandalen der Marikas und Zsuzsas, die Einfeiermädchen. Vor Hitze wurde ihm angst und bange, er wollte sich aus diesem Schrotthof schneiden, aus der lungernden Verwandtschaft mit Zwiebelwirtschaft und Holzklau, aus diesem Ödland im Sonnenflimmer, von seiner Ruthfrau in der Zigeunerhocke, er wollte ein Mannamfluss sein, ein Pappelschattenmann, Bierzapfer, Vertrauter von Trunkenen, Zeuge von Kampf und Aussöhnung, er wollte im lauen üdülőherz des Sommers leben und nicht hier an seinem ausgedorrten rostzerfressenen Rand, wo der Faltenhund seines Polizistennachbarn durch den Maschendrahtzaun sabberte. Nachbar, Nachbar, sagte er einmal zu dem jungen Polizisten, Warum hast du einen Hund mit einer solchen Lefzenflut?, ein solches Trauertier, dem der Schädel zu klein geworden ist, eine solche Jammergestalt?, aber der Polizist wusste keine Antwort, er war verlegen und dann gekränkt, fasste seine beiden kleinen Töchter an der Hand und schloss das Hoftor hinter sich.
Évike, mein Herzensstern, ich will in den üdülő und am Fluss verweilen, sagte Lacibácsi zu seiner Frau, und sie lachte aus der Hocke zu ihm auf.
Das Schlimmste steht uns noch bevor, sagte Lacibácsi gern, jeden Tag aufs Neue, wenn das Thermometer stieg, Das Schlimmste kommt noch, passt auf. Die Schrottwagen kamen, kleine Ratten stoben davon, der Schrott wurde gewogen, Lacibácsi bekam sein Bätzchen, seine Frau hockte, rauchte, lachte mit einer Nachbarin, die sich als Hexe kleidete, aus ihrem Ritterspornmeer an der Straßenböschung herübergeschwebt war, mit dicken Fußwickeln hatte sie sich durch das heiße Luftflimmern über dem Asphalt gepaddelt, trat jetzt meckernd mit ihren Wundfüßen nach den wimmelnden Kätzchen, die die Ruthfrau aus den Ärmeln zu schütteln schien. Ich bin auch eine Hexe, sagte die Ruthfrau, aber sie lachte dazu. Jetzt kaufen wir einen Swimmingpull, sagte sie, die Ausbeulung in Lacibácsis Hinterntasche würde sich in einen Swimmingpull verwandeln, jetzt würde ein lustiger Sommer anbrechen, und die Ritterspornhexe lachte süß, Mein Leben, sagte sie bettelnd, Évike mein Leben, schenk mir einen Knochen für meinen Hund!
Lacibácsis Verwandtschaft kam, wie immer, wenn der Schrott abgeholt worden war, schnauzbärtige Magermänner und frischfrisierte Schönflüsterer, Mundspitzkünstler, Taschenspielschüler, die großen Zwiebelkönige der Ebene, die Melonenschiffer der Entwässerungsgräben, hundescheu und katzenlieb, die Unterholzfäller im baumlosen Land der klirrenden Winter, die aus den kleinen vergitterten Gefängnisstübchen große Geschichten mitbrachten, sie und ihre schönen bunten braunhäutigen Frauen. Unversehens trieb Antal mit in dieser Wolke, auf dem Weg zur Neuen Frau, Antal, Antal, wo willst du hin, unser treuer Freund und Zwiebelwart?, flötete einer der Schönflüsterer. Antal sagte nichts, schwankte vorbei am menschenvollen Schrotttor von Lacibácsi, der ihm den Weg vertrat, Wohin mein guter Kamerad, sagte Lacibácsi, In welchen Wassern gehst du jetzt fischen, wann sehe ich dich im üdülő? Ich weiß es nicht, sagte Antal.
Die Verwandtschaft bestaunte den leeren Schrotthof. Ein Mann trat mit seinem spitzen Schuh an eine liegengebliebene Eisenspule, eine Feder, einen Deckel. Dinge, die nie wieder etwas sein würden als liegengebliebener Schrott, die alles Namenhafte eingebüßt hatten, namenlos am Rande des Nichts segelten, in einer Nebelbank aus säuerlichem Rostgeruch. Die Verwandtschaft wartete auf Bier und süße Getränke. Ich werde einen Swimmingpull bestellen, erklärte Lacibácsi allen, und ein Raunen ging durch die kleine Schar.
Tag um Tag harrte Lacibácsi vor seinem Tor der Lieferung des Swimmingpull, schattenstundenlang. In den heißen Stunden zog er sich hinter ein Fenster zurück, aus dem er die Straße beobachtete. Flinke Enkel und Neffen hatten dem Swimmingpull schon eine Heimstatt bereitet, zwischen zwei Ladaüberbleibseln, rot und staubblau, von denen Lacibácsi aus Gefühl nicht Abschied nehmen wollte. Zwischen diesen Ladaruinen zündete die Ruthfrau im Herbst ihre Feuer an, mittelgroße Laub- und Restefeuer, vor denen sie stundenlang in der Hocke verharren und in die sich glühend krümmenden und windenden, zu Licht, Hitze, Rauch, Schwärze werdenden Dinge blicken konnte. Truthähne stolzierten dort herum, sie kollerten schmutzigweiß und rosigbraun, einmal verirrte sich ein Pfau zu ihnen, den einer der Jungen mit einem Griff an den Beinen packte und schnabelkopfunter die Straße hinauftrug, dorthin, wo der Pfau zu Hause war. Die Vögel wurden in eine Ecke gezäunt, und der Swimmingpull kam an, leuchtendblau, ein großes rundes Becken, das nichts mit Staub und Rost und Asche zu tun hatte, ein greller Fremdling zwischen den schiefen Zäunen der Hinterhöfe, und die Lastwagenfahrer, die auf der großen Straße vorbeifuhren, starrten und spuckten aus dem Fenster, wenn sie die Ruthfrau sahen, die mit geschlossenen Augen auf einer bunten Luftmatratze über den stillen Wasserspiegel trieb.
Lacibácsi griff nach der Hand seiner Ruthfrau im blauen Wasser, Ich fahre in den üdülő, mein Herz, mein Leben, sagte er, ich muss mich um die Kneipe kümmern, Rubin meines Herzens, und die Ruthfrau nickte der Sonne zu.
Das sind die Zwiebelmänner sagte Antal und zeigte mit dem Finger vom Absatz der Dachbodentreppe auf eine Schnurrbartgruppe in Lacibácsis Swimmingpull. Neben Antal stand die Neue Frau. Laute Musik kam aus dem Radio in Lacibácsis Hof, und die Ruthfrau in einem roten Handtuchkleid hockte zufrieden auf der rissigen Veranda hinter dem Haus, die Kätzchen saßen ihr in Nacken und Haar, sie hatten schon Krallen, mit denen sie sich in ihre Locken klammerten und schaukelten. Es war heiß, weißgrau kam die Hitze in diesem Sommer, fraß die Farben aus allem heraus, sogar aus dem Himmel, die Hexe saß in ihrer welken Rittersporninsel, ein schwarzer Fleck im Gestrüpp des Spätnachmittags, und die Ferkel des Polizisten zuckten mit aufgedrehten Schwänzchen aus ihren dunklen Verschlägen in die bebende Hofluft.
Es war Winter, als wir hierherkamen, sagte Antal. Einer sagte: Geh doch zum Lacibácsi, der kann dir Arbeit geben. Nein, sagte Lacibácsi, Um diese Zeit habe ich keine Arbeit für niemand als mich selbst, aber ich habe einen Vetter gegenüber, der macht in Zwiebeln. Der Vetter war Jimmy. So heißt er nicht, aber er nennt sich so, sagte Antal, Und alle nennen ihn auch so. Jeden Tag brachte Jimmy drei Säcke Zwiebeln, die wir schälen mussten. Wir hatten Zeit bis zum